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Die Griechische und einige andere Orthodoxe Kirchen übernahmen 1924 mit einem Sprung vom 9. März auf den 23. März den Gregorianischen Kalender, jedoch mit einer Ausnahme der Regelung für Schaltjahre.

  1. Wenn die Jahreszahl ohne Rest durch 4 teilbar ist, ist das Jahr ein Schaltjahr (wie im Julianischen Kalender).
  2. Wenn die Jahreszahl ohne Rest durch 100 teilbar ist, ist das Jahr abweichend von 1. kein Schaltjahr (wie im Gregorianischen Kalender).
  3. Wenn die Jahreszahl geteilt durch 900 einen Rest von 200 oder 600 ergibt, ist das Jahr abweichend von 2. doch ein Schaltjahr (anders als im Gregorianischen Kalender, wo Teilbarkeit ohne Rest durch 400 das Kriterium ist).

Durch diese Regelung erreicht der Kalender eine Genauigkeit von einem Tag in etwa 33.000 Jahren - mehr ist wegen der im Detail unvorhersagbaren kleinen Änderungen der Drehgeschwindkeit der Erde auch kaum erreichbar. Die erste Abweichung vom Gregorianischen Kalender ergibt sich erst im Jahr 2800.

Dieser in der Orthodoxie sogenannte "Neue Kalender" war und ist innerhalb der Orthodoxie umstritten, sowohl inhaltlich als auch was die von Gegnern als "handsteichartig" beschriebene Art und Weise seiner Einführung betrifft. Nur etwa die Hälfte der Orthodoxen Kirchen hat ihn eingeführt; insbesondere die große russische Kirche blieb beim sogenannten "Alten Kalender", dem Julianischen Kalender.

 

siehe auch:
  Altkalendarier
  Neukalendarier


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