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Die Menschen im alten Griechenland glaubten, bei der Geburt sei ein Geist anwesend, der von da an das Leben des neuen Erdenbürgers begeleite und überwache. Diese Beziehung kommt im „Schutzengel“ noch heute zum Ausdruck. Auch in römischer Zeit gab es diese Vorstellung.

Menschen im Altertum feierten den Geburtstag mit kultischem Aufwand, galt es doch, die durch das Leben begleitenden Geister günstig zu stimmen. Geburtstage von Mächtigen (Pharao, Imperator) wurden mit öffentlichen Festgelagen, und Zirkusspielen begangen.

Die Griechen stellten am monatlichen Geburtstag (am 6. Tag eines Monats) von Artemis (Göttin der Jagd), Honigkuchen, die mit Kerzen geschmückt waren, auf den Opferaltar.

In der Bibel wird keine jüdische Geburtsfeier erwähnt. Auch der Geburtstag von Jesus ist unbekannt. Die alte christliche Kirche lehnte aus diesem Grund das Feiern von Geburtstagen ab.

Erst im 18. Jahrhundert kam in bürgerlichen Familien das Feiern des Geburtstages allmählich wieder auf. Vor allem in evangelichen Familien wurde nach 1850 begonnen, den Geburtstag zu feiern. In katholischen Kreisen wurde erst nach 1930 häufiger Geburtstag gefeiert, währen Feiern zum Namenstag seltener wurden.

Entsprechend dem jungen Datum des Geburtstagsfeierns entstand auch der Text zum beliebten Lied „Happy Birtday to You“ erst 1924 durch R. H. Coleman. Die Melodie stammt von einem Morgenlied der Schwestern Hill von 1893.

 

siehe auch:
  Heiligenkalender
  Namenstag


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